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Pferdegestützte Begleitung in Selva auf Mallorca: Für wen?


Pferdegestützte Begleitung Mallorca richtet sich an Menschen, die im Umgang mit gesundheitlichen oder zwischenmenschlichen Belastungen ihre innere Balance und ihr Miteinander stärken möchten.

Sie eignet sich besonders für:

  • wenn chronische Erkrankungen, Erschöpfung oder Beziehungsspannungen den Alltag prägen – und Worte allein nicht weiterführen.
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen, die lernen möchten, besser mit sich und ihrem Körper in Verbindung zu bleiben.
  • Paare, die spüren, dass Krankheit, Belastung oder unausgesprochene Spannungen ihre Beziehung verändern, und die nach neuer Balance suchen.
  • Angehörige, die sich erschöpft fühlen oder ihren Platz im veränderten Familiensystem neu finden möchten.
  • Paare und Einzelpersonen, die neugierig sind auf pferdegestützte Begleitung, die Bewegung, Beziehung und Resonanz miteinander verbindet.

Manchmal zeigt sich in meiner ärztlichen Arbeit, dass Worte allein nicht genügen –  weil Verstehen auch Bewegung, Wahrnehmen und Erleben braucht. Chronische Erkrankungen können viel Raum im Leben einnehmen – sie verändern, wie wir uns wahrnehmen, wie wir miteinander umgehen und was im Alltag möglich ist. Zwischen medizinischen Fakten und emotionaler Realität entsteht oft eine Lücke. Genau dort setzt dieses Angebot an.

Was bewirkt pferdegestützte Begleitung auf Mallorca?

In der Begegnung mit Pferden entsteht ein Raum, in dem Wahrnehmen, Fühlen und Verstehen zusammenkommen. Pferde reagieren fein auf Körpersprache, Spannung und innere Haltung – sie zeigen ohne zu bewerten. Diese Resonanz ermöglicht es, eigene Muster zu erkennen, innezuhalten und neue Wege des Miteinanders zu erproben. Die Begegnung findet in Selva bei Inca auf Mallorca statt – in ruhiger Umgebung, draußen und mit Zeit zum Innehalten..

Sie ersetzt keine Psychotherapie und ist keine Coaching-Leistung, sondern Teil meiner allgemeinmedizinischen Arbeit mit chronischen Erkrankungen. Ziel ist, körperliche und emotionale Prozesse bewusst zu machen und die Selbstregulation zu stärken – im eigenen Leben und in Beziehung zu anderen. Viele Menschen erleben pferdegestützte Begleitung Mallorca als überraschend unmittelbaren Zugang zu eigenen Ressourcen.

Mein Ansatz: Ärztlich. Ganzheitlich. Begleitend.

Die Arbeit mit Pferden öffnet Türen – zu mehr Bewusstheit, Ruhe und Selbstvertrauen. Sie verbindet medizinische Erfahrung mit unmittelbarem Erleben. Und manchmal genügt genau das, um Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen.

Ines Augele mit drei Pferden – pferdegestützte Begleitung auf Mallorca

Pferdegestützte Begleitung Mallorca

Ablauf:

Das Angebot besteht aus drei aufeinander abgestimmten Schritten:

  1. Ärztliches Vorgespräch (online, 1 Stunde): Besprechung der individuellen Situation, gesundheitlicher Aspekte und Zielrichtung.
  2. Begegnung mit den Pferden (2 Stunden): Ärztlich angeleitetes Naturerlebnis auf der Finca – in Bewegung, im Kontakt mit den Tieren, in ruhiger Umgebung. Die Begegnung wird teilweise auf Video dokumentiert. Diese Aufnahmen dienen ausschließlich der anschließenden gemeinsamen Auswertung und werden vertraulich behandelt.
  3. Ärztliche Nachbesprechung (online, 1 Stunde): Gemeinsame Reflexion der Beobachtungen und Videoausschnitte. Die Erfahrungen werden im persönlichen und medizinischen Kontext eingeordnet und besprochen.

Beispiele aus der Praxis

Ein Paar nach einer Krebsdiagnose: Beide sind erschöpft von Monaten der Behandlung. Als sie gemeinsam ein Pferd führen sollen, will sie schnell vorangehen, während er zögert. Das Tier bleibt stehen – es spürt die Spannung zwischen Eile und Vorsicht. In diesem Moment wird sichtbar, wie unterschiedlich beide mit Belastung umgehen. Erst als sie ihren Rhythmus finden, kommt Bewegung in die gemeinsame Richtung.

Eine Frau mit chronischen Schmerzen: Sie ruft das Pferd zu sich, doch es bleibt auf Abstand. Erst als sie ihre Atmung beruhigt und den Druck aufgibt, kommt das Tier langsam näher. Sie spürt, wie sich auch in ihr etwas verändert – dass es nicht darum geht, den Schmerz zu besiegen, sondern mit ihm in einen ruhigeren Kontakt zu kommen.

Ein Mann nach einem Schlaganfall: Er soll mit dem Pferd eine kleine Runde gehen. Anfangs ist er unsicher, sein Körper wirkt steif, der Schritt stockend. Das Pferd passt sich an, wartet, ohne zu drängen. Nach einer Weile findet er seinen Rhythmus – ruhiger, gleichmäßiger, sicherer. Er lächelt und sagt: „Es hat einfach mit mir mitgemacht.“

Eine Frau mit depressiver Verstimmung: Seit Monaten fühlt sie sich antriebslos und innerlich erstarrt. In der Begegnung mit dem Pferd fällt ihr auf, dass das Tier nicht reagiert, solange sie selbst wie abwesend wirkt. Erst als sie sich bewegt, den Blick hebt und einen klaren Schritt macht, folgt das Pferd ruhig hinter ihr her. Sie beschreibt später, dass dieser Moment ihr gezeigt hat, wie klein ein Anfang sein kann – und dass Bewegung manchmal erst entsteht, wenn man sich traut, sie zuzulassen.

Wer sich für die biologischen Hintergründe von Spannung, Stress und Selbstregulation interessiert, findet hier eine ausführliche Darstellung:
Das vegetative Nervensystem – wenn der Körper schneller ist als der Kopf

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